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Lichttest 2017

Lichttest


Sehen und gesehen werden ist im Winter ganz wichtig. Erschreckend ist daher die Bilanz der alljährlichen Lichttests. Bei einer Verkehrssicherheitsaktion lag im vergangenen Herbst die Mängelquote bei 37,1 Prozent.

Das bedeutet, dass rund 15 Millionen Fahrzeuge mit Mängeln an der Beleuchtungsanlage unterwegs sind. Im Oktober lohnt es sich daher wieder, bei Ihrer Werkstatt vorbeizuschauen. Denn ab dem 1. Oktober kann man wieder einen Monat lang die Lichtanlage des Autos im Meisterbetrieb der Kfz-Innung kostenlos überprüfen lassen.

Dass ein optimal funktionierendes Licht gerade im Herbst und Winter ganz wichtig für die eigene und die Sicherheit der anderen Verkehrsteilnehmer ist, weiß jedes Kind. Daher nutzen Sie die Möglichkeit und nehmen im Aktionsmonat Oktober in den Meisterbetrieben der Kfz-Innungen am kostenlosen Licht-Test teil. Die Fachleute kontrollieren die Lichtanlage und decken so Mängel auf.

Dabei nehmen die Kfz-Profis acht Punkte unter die Lupe: Fern- und Abblendlicht, Nebel-, Such- und andere Zusatzscheinwerfer, Begrenzungs- und Parkleuchten, Bremslichter, Schlusslichter, Warnblinkanlage, Fahrtrichtungsanzeiger und Nebelschlussleuchte. In nur wenigen Minuten ist der Licht-Test abgeschlossen, und der Autofahrer kann sicher sein, dass das Fahrzeuglicht einwandfrei funktioniert. Muss eine Lampe ausgewechselt werden, können Sie sicher sein, dass die Profis für den Austausch nur Markenware verwenden.
 

Sicherheit durch Licht

Häufig wird vergessen, dass es sich bei Autolampen um „sicherheitsrelevante Bauteile“ am Fahrzeug handelt. Selten informieren sich Verbraucher vor dem Kauf so umfassend über die am Markt verfügbaren Produkte, wie sie das beispielsweise bei neuen Reifen tun. Dabei liegen bei Qualität und Leistung oft Welten zwischen den am Markt verfügbaren Autolampen. Was eine Scheinwerferlampe leisten muss, die in Europa angeboten werden soll, regeln die Vorschriften der Economic Commission for Europe (ECE) mit Sitz in Genf (Zulassungsvorschrift ECE-R37). Entsprechend den Vorschriften und Normen gibt es Kriterien, die eine Bewertung der Qualität verschiedener Fahrzeuglampen ermöglichen.
 

Sicherheitsrisiken

Eine minderwertige Autolampe leistet weniger, als sie verspricht. Sie verbraucht mehr Strom als sie benötigt und bringt das Licht nicht dorthin, wo es benötigt wird. Sie ist gefährlich für den Fahrer, da sie die Fahrbahn nicht optimal ausleuchtet. Außerdem behindert sie andere Verkehrsteilnehmer durch Blendung. Auch der Scheinwerfer kann Schaden nehmen, wenn die eingesetzte Lampe zu viel Wärme erzeugt.
 

Lichtleistung

Eine Scheinwerferlampe muss vor allem eines leisten: Sie muss die Fahrbahn bei Nacht so ausleuchten, dass Autofahrer genügend Sicht nach vorne und zum Straßenrand haben, um den Fahrbahnverlauf, Hindernisse, Straßenschilder und andere Verkehrsteilnehmer schon auf große Distanz zu erkennen. Trotz ECE-Prüfung kann es jedoch sein, dass Lampen diese Aufgabe nicht zufriedenstellend erfüllen. Nach ECE muss eine H7-Autolampe einen Lichtstrom von 1.350 Lumen liefern. Trotzdem tauchen am Markt Produkte auf, die weniger als 1.000 Lumen leisten. Ursache ist u.a. die schwankende Produktqualität überwiegend bei sogenannten No-Name-Produkten asiatischer Billiganbieter, die sich im Markt deutlich günstiger positionieren als namhafte Hersteller. Möglich ist dies, weil Fertigung und Qualitätssicherung nicht mehr durch die ECE überprüft werden.

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